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Im Bildungsprogramm und im Handeln der Einrichtung als Organisation wird deutlich, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die verschiedenen Dimensionen von Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen. Dies zeigt sich sowohl in der Gestaltung der Bildungsangebote als auch darin, wie die Einrichtung ihre Strukturen, Prozesse und ihr organisationales Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet.


Um nachhaltige Entwicklung in einer globalen Perspektive zu fördern, können vielfältige Themen und Handlungsfelder aufgegriffen werden, wie sie beispielsweise in den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen beschrieben sind. Bei der Gestaltung von Lernprozessen geht es unter anderem darum, die Auswirkungen unseres Wirtschaftens und unserer Lebensweisen auf heutige und zukünftige Generationen zu betrachten und die Zusammenhänge zwischen ökologischem, ökonomischem und sozialem Handeln erfahrbar und verständlich zu machen.

Bildungsprozesse im Sinne einer BNE sollen dazu beitragen, vorausschauendes und vernetztes Denken zu fördern, unterschiedliche Perspektiven und fachübergreifendes Wissen einzubeziehen, gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und Möglichkeiten der Mitgestaltung und Partizipation zu eröffnen.

Dem Bildungsverständnis einer Bildung für nachhaltige Entwicklung liegt dabei ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde: Wissen und Fertigkeiten werden mit sozialen und personalen Kompetenzen verbunden. Ziel ist es, Menschen darin zu stärken, Zusammenhänge zu erkennen, Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und an der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken.


Bildung für nachhaltige Entwicklung ist selbstverständlich eine Querschnittsaufgabe für die gesamte Einrichtung und betrifft damit weit mehr als einzelne Bildungsangebote oder einen einzelnen Qualitätsstandard. Die folgenden FAQs im QM-Fachportal sind jedoch bewusst als hilfreiche, praxisorientierte Fragen mit Bezug zu diesem Standard formuliert. Sie sollen dabei unterstützen, die Anforderungen des Standards besser einzuordnen, die eigene Praxis zu reflektieren und mögliche Ansatzpunkte für die Umsetzung zu erkennen.